Unser Sauschedlessen an Silvester hat
eine Jahrzehnte alteTradition.
Der Taufname steht dann jeweils darauf. Wer
daraus politische Rückschlüsse zieht liegt
richtig.




Die Körperliche Arbeit und das
nachbarliche Schnapsbrennen
Es begann im Sommer 2020, als der hochaufgeschossene
Nachbar aus der Klamm und der Plantagenbesitzer am etwas
sonnigeren Platz vorne im Gespräch feststellten, dass man die
Früchte der Natur auch verwerten könnte. Da es noch ziemlich
hitzig war und die Sonne herunterbrannte lag nichts näher als das
Brennen.Und obwohl er auch manchmal über Vergorenes spricht
landen wir meist bei den Trauben. Und dann kommt augen-
blicklich seine Wegbegleiterin dazu, als Expertin in beinahe
allen Dingen.

Das Lächeln: Vorfreude auf das Resultat
So auch beim Pflücken des selten gewordenen Maschanzkers.
Und bei dem kennt sie sich besonders aus. Keine Kern-
gehäuse in die Maische und keine Flecken auf der Haut
der in diesem Jahr besonders klein geratenen Früchte.
Sie springt in die Baumkrone des niedrig gewachsenen Baumes
wie eine Feder hoch und landet nach dieser Anstrengun mit
einem deutlich hörbaren "UUHH" erschöpft in der Wiese. Die Zuschauer
von der Terrasse anerkennen diese Leistung mit lautem "AAHH",
gottseidank nichts passiert. Alle wissen jetzt was
"Körperliche.Arbeit" bedeutet.

Das Bier auf dem Tisch: Entgleisung des Brennmeisters!
Der nur stückweise Transport vom Baum zur Verarbeitungstelle an
der Sonne, ca. 16000 cm wird mit fortscheitender Tageszeit immer
länger. Länger werden dadurch auch die entstehenden Pausen
der mit peinlich genauen Reinigen und Entkernen der wertvollen
Früchte entstehen. Mit Argusaugen wird jeder Arbeitsvorgang
überwacht, wie auch darauf geachtet wird dass niemand das
Trainkgefäss der KA (kurz körp.Arb) unbefugt berührt. Das Stampfen
der sauberen Apfelstücke kann natürlich nur mit gereinigten
Fusskleidern und nicht mit jungfräulichen (sprich: unreinen)
nackigen unteren Extremitäten erfolgen. Das, in immer grösseren
Abständen hörbare "Glubschen" stammte übrigens nicht vom
Zertampfen des Obstes, sondern entsprang den Schweisstropfen
in den Schuhen der KA. Die Zugabe von Germ (für Laien: Hefe)
und Zucker hat auf Miligramm genau zu erfolgen, was
ansonsten sofort eineen Einwand der KA zur Folge gehabt hätte..
Somit wäre der Anteil der Körperlichen Arbeit erledigt und wir
können uns nach einem Jahr der ständigen Rührungen der
Geistigen Arbeit zuwenden. Hierbei ist besonders
zu achten, dass alle Schnapsdrosseln sich gebührend im Hinter-
grund zu halten haben, denn die folgenden Verrichtungen sind
reine Männersache. das Entfachen des Feuers im Brennofen,
das Befüllen des Brennkessels und das mehrstündige Warten
darauf ob wohl wirklich ein Tropfen gekühlte, klare Flüssigkeit
das Teufelsding verlässt - ja das ist Konzentration und Verantwortung
pur. Das Verkosten dieser ersten Tropfen, ob Vorschuss (nicht
finaniell), Vorlauf oder tatsächlich schon gebranntes Fruchtwasser
ist, haben sich der Brennmeister und der beausichtigende geistige
Vater nicht alleine entscheiden wollen. Eine neutrale Hilskraft aus dem
Nachbardorf sollte beigezogen werden. Neue oder über-
raschende Ergebnisse brachte dieser genial gedachte
Geistesblitz jedoch nicht. "Nicht schlecht, kann man saufen"
so der Kommentar dieses Hilfverkosters und schon wieder
stand ein leeres Stamperl auf der Theke.
t
Isa, Marcel lassen sich von Vreni Zürich
zeigen.
Unsere Fee in Wörschach
Es folgen die Jahre 2023/204
unser Ruhestand
in Wörschach:
Diese Jahre vom September 2023 bis ..........
vergessen wir gerne !
Vreni hat ein Tierchen eingefangen, welches KREBS
wird. Hausarzt, Diakonissen Schladming und schluss-
endlich die Onkologie der Schwarzenberg Klinik in
Schwarzach haben alle hervorragend reagiert, so dass
wir heute positiv in die Zukunft blicken können.
Herzlichen Dank allen die dazu beigetragen haben
und ganz besonders Herrn Primarius Dr. Georg Pall.

Nov. 23 März 24 (die Haare!)

Fasching 2024